Heute besuchte mich Marten – und erinnerte mich an die wunderbare c-base.
Hier der Film zur c-base.
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Ich habe heute eine neue Blog-Seite mit meiner flickr Gallerie eingestellt.
Das sieht dann so aus: Foto Seite
Marina? Ja, ich meine den Marina District SF. Diese Ecke von SF war mir bei den beiden Besuchen vorher nicht so aufgefallen – und wir hatten ja auch schon über die Chestnut St berichtet – und der Apple Store ist hier ja auch nicht aus Versehen…
Am Morgen freuten wir uns auf ein Wiedersehen mit John aus dem Cafe Golo. Wir waren nicht mehr ganz sicher, ob wir alles richtig verstanden hatten – und zunächst war “nur” der Sohn von John da, der übrigens auch John heißt! Wir haben dann nach der Bestellung John grüßen lassen – aber da sagte und der Sohn, dass John da ist und heute auf “Der Chef kocht selbst” macht. Oh, wie schön! Ich bekam mein Cheese Omelet und Andrea Bacon’n'Eggs. Dann huschte John aus der Küche, und sagte uns, wir sollten noch etwas Platz für eine Surprise lassen. Und dann bekamen wir auf’s Haus einen genialen Obstsalat mit den frischesten, kalifornischen Früchten: Kiwi, Kirschen, Birnen, Äpfel, Erdbeeren, Melonen und Bananen. Das ganze abgerundet mit einem Vanille-Aprikosen-Sirup, hausgemacht. Einfach umwerfend.
Und nachdem alle Gäste bekocht waren, setzte sich John noch zu uns und wir berichteten über unsere schönen Tage hier und John philosophierte über das Backen mit Liebe und mit der wunderbaren Erkenntnis: “We are all from the same tree”. Mal sehen, wir haben John nach Berlin eingeladen – wäre toll wenn das klappen würde – dann könnt ihr ihn auch mal live kennenlernen. Wenn er kommt, muss ich aber auf jeden Fall einen deutschen Bäcker auftun, denn John interessiert sich sehr für das deutsche Backhandwerk und würde es gern aus erster Hand erleben.
Nach dieser schönen Zeit bei John, beschlossen wir noch mal mit der Cable Car rumzugurken. Das ist einfach Fun. Und wir besorgten Splinter-Tweezers, eine Pinzette, weil ich mir gestern einen kleinen Splitter als Souvenir aus den Hendy Woods mitgebracht hatte.
Wir beschlossen “unser” Za Pizza aufzusuchen, dass wir vor 12 Jahren sehr geschätzt hatten. Den genauen Weg fand ich mit Hilfe des AppleStore heraus, dessen offenes WiFi mir einen Kartenzugriff erlaubte. Das einfachste war, mit der Cable Car in Richtung Hyde St. zu fahren – denn da liegt der Lagen auch gleich. Die Fahrt nutzte ich, um ein wenig Videos von der Cable Car Fahrt zu drehen. Und dann war es genau so schön, wie vor 12 Jahren. Es lief wieder Baseball im TV und wir verspeisten eine leckere Veggie-Pizza, die hier eben nicht den typischen, superdicken, amerikanischen Backpulver-Boden hat, sondern recht dünn und knusprig war.
Für den Abend hatten wir uns mit Monika im Naked Fish Sushi verabredet. Wir waren etwas zu früh – und recht beeindruckt, dass Monika einen Tisch auf Naurath bestellt hatte. Jedenfalls verstanden wir beide deutlich unseren Namen, und der Tisch war für drei Personen gedeckt, perfekt. Wir staunten nicht schlecht, als sich beim Eintreffen von Monika herausstellte, dass sie den Tisch gar nicht bestellt hatte. Wir klären das auch auf, aber andere Gäste kamen nicht für den Tisch – den offenbar das Universum für uns reserviert hatte. Dazu passend hatte Monika später tatsächlich nur ein Stäbchen in der Papierhülle – was die Kellnerin noch nie gesehen hat und sofort empfahl in der Lotterie mitzuspielen
Besonders haben mir die Fire Cracker Balls gefallen, frittierter Thunfisch mit drei Saucen nach Geheimrezept.
Auf ein Getränk zogen wir noch ins “The Grove” um. Wir haben uns dort sehr gut mit Monika unterhalten. Wieder ein wunderbarer Mensch, von denen wir so viele auf dieser tollen Reise getroffen haben.
Auf dem Rückweg habe ich einem einsamen Saxophonisten einen Dollar in seinen Hut gelegt, weil er so großartig spielte und damit eine einzigartige Atmosphäre schaffte.
Morgen ist dann Packtag – wir lassen es ruhig angehen, mal sehen, was wir noch so unternehmen.
Nach einem grandiosen Start in den Tag ging es also los in Richtung San Francisco. Wir nahmen diesmal den Weg durch die Weinberge: die California 128. Sidra & Hal gaben uns den Tipp, den Hendy Woods State Park auf dem Weg zu besuchen – und es war einfach großartig.
Wir setzten uns erstmal an einen Pickniktisch um etwas zu futtern, und wurden dabei intensiv von “Woody Woodpecker” beobachtet. Er hatte es auf unseren “Trail Mix” abgesehen – wir sagen “Studentenfutter” dazu… Jedenfalls erinnerte er mich an die Comicfigur – toller Vogel.
Redwood Grove
Für Andrea war es das erste Mal, dass sie Mammutbäume selbst erleben konnte – und auch für mich war es natürlich wundervoll. Es ist einfach ein irres Gefühl, ein so altes, riesiges Lebewesen sehen zu können. Und obwohl man direkt davor steht, kann man es dennoch nicht fassen. Sehr erhebend und unvergesslich.
Danach weiter auf die Piste nach SF. In diese Richtung kostet die GoldenGateBridge saftige $6 - Respekt…
Als Motel hatte wir uns das Town House Motel ausgeguckt. Es ist etwa 50m vom Cafe Golo entfernt, dass ihr von unseren ersten Berichten aus SF vielleicht noch kennt. Also wieder die I.M.H.O. Superlage und vom Niveau ein wenig besser als unsere Unterkunft in VanNess. Würde ich für SF auf jeden Fall weiterempfehlen.
Da wir so richtig Hunger hatten und hier zig gute Läden in der Nähe sind, fielen wir gleich neben unserem Motel in das Atami Sushi. Es stellte sich keinesfalls als Notlösung heraus – wirklich wieder ein sehr geschmackvoll eingerichteter Laden mit einem grandiosen Sushi-Reis – sehr kleine, feine Körner – ader dennoch bröselt nichts auseinander – sie verstehen hier ihr Handwerk. Vielleicht sollte ich mal einen Sushi-Führer für SF herausbringen – dann MUSS ich ja alle durchprobieren
Und wie schon in den andern Sushi-Bars spendierten wir uns wieder das phantastische Motchi-Eis – einfach einzigartig. Ich frage mich, ob und wo man das in Berlin bekommt? Ansonsten habe ich einen Versand entdeckt – mal sehen wie das funktioniert.
Zur guten Nacht gab’s später noch ein paar Kleinigkeiten aus dem Deli.
Heute haben wir es mal ruhig angehen lassen.Da ich noch einigen Dinge zu arbeiten hatte, setzte ich mich in Moodys Coffee Bar http://www.moodyscoffeebar.com/ Der Kaffee war wieder wunderbar.Und die Heimat holte mich nicht nur durch die Dinge, die ich per Email zu erledigen hatte ein, sondern auch in Form von zwei Frauen, die lautstark nach einem Hotel in der Umgebung suchten. Alle zwei Minuten schwappte “zu teuer” zu mir herüber. In dem sonst sehr ruhigen Café fiel Ihr Gezeter schon sehr auf – sie waren offenbar der Meinung, es würde sie ja keiner verstehen…Gegen Nachmittag machen wir uns noch mal in die NORTH COAST BREWING COMPANY http://www.northcoastbrewing.com/ – dort habe ich mir ein Sweatshirt spendiert – Blue Star ist es geworden…Am späten Nachmittag wurde aus einer “litte nap” eine eher größere
Wir hatten jedenfalls schon die unbegründete Sorge, kein Essen mehr in unserem Hotel zu bekommen. Es gab nicht nur das Essen sondern auch Live-Musik! Was für eine tolle Sache am letzten Abend! Sean brachte uns Songs wie Wish You Were Here oder A Horse with No Name zu Gehör. Einfach wunderbar. Er spielt sonst in einer Gruppe die Hanging Chad http://www.twfortbragg.com/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=1&Itemid=3heißt – was so viel wie “Hängernder Konfetti” bedeutet
Was für ein schöner Abschied aus Mendocino – und sind sicher: Wir kommen wieder!
Nein, Ihr seid nicht im Nachtprogramm gelandet. Hier die trotz Bildstabilisator etwas wackligen Bilder von der Fahrt mit der Skunk Train.
Oh wei – was ein Wetter. So richtig fieser Sprühregen.
Point Cabrillo Light Station
Ich wollte aber dennoch nicht nur in der Bude hocken und machte mich auf den Weg zur Point Cabrillo Light Station. Da draußen pfiff der Wind und Regen so richtig um meine Ohren – wie gut dass ich eine Jacke mit Kapuze dabei hatte. Ja, ja, es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Kleidung.
Vor eigentlichen Lighthouse gab es noch eine kleine Ausstellung, deren Motto mir gut gefiel:
Und so etwa sehen die Lampen in dem Lighthaus aus:
Und so das ganze in Aktion (ggf. mal anklicken):
Ich denke, man erkennt auch gut das dufte Wetter…
Ich habe mir ein Foto von Jim Moorehead gekauft – auf seiner Site sieht man auch, wie das bei gutem Wetter aussehen kann…
Ich hatte genug von der Dauerdusche und versuchte in Fort Bragg noch mal mein Glück mit dem USB-Ladegerät. Als ich bei Computer Solutions eintraf, wurde gerade über den Umstieg von Mac zu PC philosophiert – und wie schwer das sei, und was man alles bedenken müsse – OMG. Ich gab mir große Mühe nicht weiter hinzuhören. Schon irre, wie sich der Mythos von dem ach so komplizierten Datenaustausch zwischen Mac & PC hält – und das in einer Zeit, in der es eh immer unwichtiger wird, was für ein Betriebssystem ein Rechner hat… Und warum man von Mac auf PC umsteigt??? PC gibt’s doch beim Mac quasi dazu…
Auf jeden Fall hatten sie so einen Adapter, den ich für $12 erstand – und funzt wunderbar: nie mehr eine tote Navi, nie mehr ein toter iPod oder ein totes iPhone – im Auto jedenfalls. Nun fehlt uns nur noch das Auto, zu Hause meine ich
Etwas entnervt vom Wetter besorgte ich mir noch Studentenfutter und begab mich wieder ins Hotel.
MendoKINO
Dort fiel mir ein Flyer mit einer Liste von Filmen, die in und um Mendocino gedreht wurden in die Hände.
1954 wurde hier z. B. East of Eden (Jenseits von Eden) mit James Dean gedreht – da ist praktisch der ganze Ort zu sehen.
Und von 1984-1989 drehte Angela Lansbury hier neun Episoden von Murder, She Wrote. (Mord ist ihr Hobby)
The Killing Time mit Kiefer Sutherland und Beau Bridges hat sogar das Lighthouse auf dem Filmplakat, womit sich der Kreis wieder schließt… Werde ich mir mal ansehen, kann mich jedenfalls nicht erinnern, den mal gesehen zu haben…
Am Abend gelang mir dann noch ein Foto von Mendocino aus:
































