Kategorie-Archiv: Der Michelangelo Prozess

Eigenschaften, Stärken, Schwächen – ein Experiment

toupee

Vor einigen Tagen befragte ich Freunde nach drei Eigenschaften, die mich am besten beschreiben sowie nach drei Stärken und Schwächen.
Ich möchte hier mal abseits vom Inhaltlichen berichten, wie es mir damit erging.
Einige Freunde attestierten mir Mut, solche Fragen zu stellen – was ich im Nachhinein nun auch verstehe…
Sehr interessant war, dass ich ja eigentlich neun Attribute abfragte – aber nur sehr wenige nannten Eigenschaften, die mich beschreiben. Hier war ja von mir durchaus nach einer Eigenschaft ohne Bewertung gefragt. „Schnell“ kann gut und schlecht sein, je nach dem wie man es einsetzt.
Bei den Stärken wurden drei Wörter genannt – und in der Regel war es das.
Bei den Schwächen wurde oft noch eine ausführliche Erklärung mit geliefert – ich glaube, damit das ganze nicht so hart rüberkommt und ich die Gelegenheit habe, es zu verstehen.
Toll finde ich, wie viele geantwortet haben und wie liebevoll und ehrlich geantwortet wurde.
Einige haben bemerkt, dass ihre Antworten zum Teil auch persönliche Projektionen waren.

Die Attribute, die mir zugeschrieben wurden, waren recht einheitlich, unabhängig davon, ob sie mich Jahrzehnte lang kennen oder erst seit wenigen Wochen…
Die gute Nachricht für mich: Innensicht und Außensicht decken sich sehr. Ich kenne und schätze meine Stärken – und weiß um meine Baustellen…
Und ebenfalls deutlich: der Versuch, sich zu verstellen oder etwas verbergen zu wollen, muss kläglich scheitern.
Und die Liebe und Zuneigung in den Antworten war wundervoll!!!
Danke an alle, die mir so offen und ehrlich geantwortet haben!

 

 

 

2 Jahre Paleo-Ernährung – eine Zwischenbilanz

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Als ich vor mehr als zwei Jahren zur Vorsorgeuntersuchung ging, wusste ich noch nicht, wie sehr diese „Routinemaßnahme“ mein Leben verändern würde.

„Ihren Urin können sie als Fanta verkaufen“ sagte meine damalige Ärztin zu mir – ich verstand erst nicht, gemeint waren schlechte Diabetes Werte.

Ich begann mit der Steinzeit-Ernährung, mit der ich mich schon ein Jahr beschäftigt hatte.

Und heute? Bin ich 70kg leichter, nehme wieder zu – weil ich Muskeln aufbaue und habe perfekte Blutwerte mit meinen 53,5 Jahren. Und wie man sieht, können auch 6 bis 12 Eier am Tag einen guten Cholesterinwert nicht verhindern. Auch 85%ige Schokolade ohne Milch, der ich für mein Empfinden etwas zu häufig zuspreche hat offenbar nur gute Auswirkungen.

Zur Zeit wird immer mehr über Paleo geschrieben – ich kann nur sagen, wenn ich mir mich ansehe, mich fühle und erlebe und dann die Laborwerte zur Kenntnis nehme, mache ich offenbar irgendetwas richtig.

Jeder soll so essen wie sie oder er mag!

Ich stelle für MICH fest, dass ich mit großer Freude bei meinem selbst gewählten Brot und Milchverzicht bleibe  – mir ging es nie so gut wie im Moment.

Das war gestern schon komisch – am Hamburger Hauptbahnhof, bestimmt 12 Imbissstände und Schnellrestaurants – und nichts, aber auch gar nichts, was ich als „gesund“ einstufe, dabei. Unterwegs gibt es nur Nahrungsmittel, die ich gar nicht so bezeichnen würde – und die werden auch schön beworben – klar, denn ein natürliches Bedürfnis nach Zuckerwasser ist erst mal nicht da – erst wenn es mit Lifestyle angereichert wird, klappt es. Gerhard Seyfried hatte mal eine Karikatur gezeichnet in der es hieß: „Sauft literweise Rülpsicola und ihr habt massenhaft Freundinnen“ Tja, und es funktioniert scheinbar. Und die Nahrungsmittelindustrie und die Gesundheitsindustrie freuen sich.

Ich bin schon gespannt, wann der nächste Anti-Paleo-Artikel oder Bericht erscheint – na ja, die PR-Leute wollen ja auch Geld verdienen.

Ich kann nur jedem raten, es selbst auszuprobieren – und wenn’s nix ist! Dann eben weiter wie bisher! Für MICH war es genau das Richtige – ich wünsche Euch, dass Ihr EUREN Ernährungsweg findet!

Nächste Woche kommen noch andere Blutwerte…

Paleo-Geburtstags-Rezepte

geburtstagsrezepte

Die Rezepte sind fertig 🙂

  • Apfel Muffins
  • Espresso Torte
  • Rosmarin Nussbrot
  • Kürbissuppe
  • Viel Spaß beim Nachbacken und Nachkochen & Guten Appetit!

    Hin zur Natur!

    Stiepelse
    Solche oder ähnliche Anblicke erhoffe ich mir in den nächsten zwei Wochen. Jetzt geht es richtig in die Natur. Mit dem Rad und Zelt durch Wind und Wetter. Bin mal gespannt, was mein Körper zu den äußeren Umständen sagt, wenn der normale Großstadtkomfort nicht mehr da ist. Und ich bin gespannt, wie es mit dem Essen wird – sammeln sollte ja gehen, und wo ich nun gelesen habe, dass sich unsere Vorfahren von Schnecken ernährt haben, bin ich schon gespannt, was so in die Pfanne kommt 🙂 Na ja – und wenn das verwöhnte Stadtkind in mir überhand nimmt, bin ich ja auch nicht aus der Welt. Evtl. gibt’s mal kurze Berichte von Unterwegs – wenn mein Solarpad funktioniert – erste Versuche waren eher frustrierend… Ab 08. September geht’s dann hier wieder richtig weiter…

    Getränke im Allgemeinen und Alkohol im Besonderen

    9547790

    Was die Auswahl an Getränken bei der Steinzeitdiät angeht, kann man wahrlich nicht von großer Vielfalt sprechen. Eigentlich kommt nur Wasser und Kräutertee in Frage. Wobei es bei den Tees schon eine ganz gute Auswahl gibt.
    Dann wird es aber auch schon dünn auf der Getränkekarte.
    Ich habe mich entschieden, Kaffee NICHT von meinem Speiseplan zu streichen – Kaffee ist bestimmt nicht Paleo, macht aber auch nicht dick. Eine Zeit lang hatte ich das Gefühl, der Kaffee beeinflusst meinen Blutdruck negativ – in dieser Zeit habe ich ihn weggelassen.
    Was ich noch von Zeit zu Zeit trinke, z.B. bei Parties und Festivitäten sind verdünnte Direktsäfte. Diese enthalten zwar keinen zusätzlichen Zucker, aber man kann sich ausrechnen, wieviele Früchte man essen müsste, um das gleiche Quantum Zucker zu sich zu nehmen – also nur als Ausnahme ab und zu.

    Alkohol lasse ich gänzlich weg – ich hatte ja schon mal beschrieben, dass mir mittlerweile schon schlecht wird, wenn ich nur daran denke.

    Ich kenne aber einige, die ab und zu Alkohol zu sich nehmen – und es funktioniert dennoch mit Paleo. Wenn die Ausnahme also nicht zur Regel wird, kann man sehr wohl ab und zu etwas alkoholisches zu sich nehmen.

    Same guy – 147 lbs in-between!

    12 Tage hintereinander mit 15 zwei bis drei Stunden Tanzsessions zeigen Wirkung – heute sind es 66,7 kg weniger seit Februar 2013.
    Same guy – 147 lbs in-between! http://goo.gl/SzCd6C

    Andreas-Vorher-Naher

    Beobachtung des Gewichtes – Der Michelangelo Prozess

    Nicht zu streng mit sich sein, Geduld bewahren!

    Bewegung kommt ins Spiel – und macht glücklich

    Hier nun mein erstes langes Video. Es geht um die „Nebenwirkungen“ der Steinzeiternährung – in diesem Fall unendliche Power 🙂

    Der Michelangelo Prozess oder It’s never too late!

    52 Lenze und diverse andere Jahreszeiten liegen nun hinter mir. Gute 17 Monate davon habe ich mit der Paleo-Diet verlebt. Und in diesem Zusammenhang ergaben und ergeben sich dramatische Veränderungen in meinem Körper. Mein Vorher-Nachher-Bild habe ich ja neulich gepostet.

    Ich nenne es den „Michelangelo-Prozess“: Der Schlanke war schon immer in mir, ich habe mich nur vom unnötigen Fett befreit. Frei nach Michelangelo Buonarroti dem dieses Zitat zugeschrieben wird „Die Skulpturen waren schon immer im Stein, ich habe sie nur vom unnötigen Stein befreit.“

    Für mich ist das doch erst mal die gute Botschaft, es ist schon alles da, wo man hin will – zu sich selbst! Und das ist bereits alles an der Frau bzw. am Mann!

    Ich hörte und höre oft: „Das ist eben so in dem Alter“ – „Man kann den Altersprozess nicht aufhalten“ Sicher, ich werde – egal was ich unternehme – keine 23 mehr werden (auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, noch jünger zu sein, was meine Albernheit angeht :)) Aber darum geht es ja eigentlich auch gar nicht. Es geht darum sich gut zu fühlen – und das wird zugegebenermaßen oft mit dem Attribut „jung“ konnotiert.

    Die vermeintlichen Alterserscheinungen sind I.M.H.O. keine Folgen des Alters sondern der jeweiligen Lebensweise. Wenn ich mir Jahrzehnte lang eine Haselnusscreme, die an dieser Stelle nicht genannt werden will, im Übermaß reinziehe, muss ich mich nicht wundern, wenn der Bauch wächst. Auch das ein oder andere leckere Hefchen (Hefeweizenbier) dürfte bei regelmäßiger Applikation sichtbare Folgen hinterlassen – ich habe es extra für Euch getestet, es ist so 🙂

    Die sogenannten Alterserscheinungen sind also präziser die Folgen einer ungesunden Ernährung und/oder Lebensweise. So weit – so schlecht.

    Die gute Nachricht: Frau oder Mann kann jederzeit umkehren!

    Ich war ein sehr starker Raucher, habe damit 1992 aufgehört und habe nun eine solche Powerlunge, dass mal eine Messung wiederholt werden musste, weil die Assistentin dachte, das Gerät spielt verrückt 🙂

    Ich werden hier an anderer Stelle noch von weiteren Wiederherstellungen berichten – heute nehme ich mal den Blutdruck. Der war so bei 140/95 bei 95er Puls, was für Adipositas III eigentlich noch relativ gut ist. Nun bin ich bei 115/72 bei einem 70er Puls – sicher, das liegt nicht nur am Essen sondern auch an der vielen Bewegung, die ich meinem Körper in Form von Tanzen gönne. Ich will nicht weiter mit Werten herumwerfen, aber meine Mutter, die nicht mal so 100%ig konsequent Paleo macht, ist auf bestem Wege ähnliche Werte ohne Medikamente zu erreichen.

    Worauf will ich hinaus?

    Wie sagte schon Churchill: „Sie dürfen niemals, niemals, niemals aufgeben!“ (Never give in — never, never, never, never, in nothing great or small, large or petty, never give in except to convictions of honour and good sense.) Und so dürfen wir auch uns und unseren größten Schatz und unser größtes Geschenk nicht aufgeben – unseren Körper. Und in der Regel ist er nicht zickig und nachtragend – wenn, wenn! man auf ihn hört. Er setzt in der Regel sehr deutliche Zeichen. Wenn man allerdings diese Zeichen ignoriert, wird er lauter – bzw. die jeweiligen Beschwerden werden schlimmer.

    Und eins noch, diese Veränderungsprozesse brauchen Ihre Zeit. Das erfordert viel Geduld, und ich weiß genau wovon ich rede. In der Anfangszeit meines Michelangelo Prozesses purzelten die Pfunde extrem schnell, jetzt ist es eher ein langsamer Konsolidierungsprozess.

    Also allen, die schon angefangen haben, sich zu verändern, drücke ich an dieser Stelle die Daumen, dass sie erreichen, was sich sich gewünscht haben – mit welcher Methode auch immer – bei mir ist es Paleo & Tanzen, ihr müsst für Euch herausfinden, was für Euch das Beste ist.

    Wie? Befragt Euren Körper. Worauf habt ihr Appetit? Entwickelt eine Sensibilität, für das was der Körper wirklich will  –  er will bestimmt nicht 5 Tafeln Schokolade… Mir wird mittlerweile Schlecht, wenn ich daran denke, ein Glas Whiskey zu trinken – auf eine Art auch schade, aber im Ergebnis geht es mir ohne eben dermaßen besser, dass ich getrost auf den vermeintlichen Genuss verzichten kann.

    Und genau das ist der Job – sich von der Kurzfristigen Zucker-Belohung zu dekonditionieren – und die – nicht immer so unmittelbaren – Veränderungen zu genießen – habt Geduld!

    17 Month Paleo-Diet / 17 Monate Steinzeit-Ernährung

    Heute sind es 63,5kg weniger

    Die alten Bilder sind von 2010 und 2012, die anderen von 2014.

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