Kategorie-Archiv: paleo

2 Jahre Paleo-Ernährung – eine Zwischenbilanz

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Als ich vor mehr als zwei Jahren zur Vorsorgeuntersuchung ging, wusste ich noch nicht, wie sehr diese „Routinemaßnahme“ mein Leben verändern würde.

„Ihren Urin können sie als Fanta verkaufen“ sagte meine damalige Ärztin zu mir – ich verstand erst nicht, gemeint waren schlechte Diabetes Werte.

Ich begann mit der Steinzeit-Ernährung, mit der ich mich schon ein Jahr beschäftigt hatte.

Und heute? Bin ich 70kg leichter, nehme wieder zu – weil ich Muskeln aufbaue und habe perfekte Blutwerte mit meinen 53,5 Jahren. Und wie man sieht, können auch 6 bis 12 Eier am Tag einen guten Cholesterinwert nicht verhindern. Auch 85%ige Schokolade ohne Milch, der ich für mein Empfinden etwas zu häufig zuspreche hat offenbar nur gute Auswirkungen.

Zur Zeit wird immer mehr über Paleo geschrieben – ich kann nur sagen, wenn ich mir mich ansehe, mich fühle und erlebe und dann die Laborwerte zur Kenntnis nehme, mache ich offenbar irgendetwas richtig.

Jeder soll so essen wie sie oder er mag!

Ich stelle für MICH fest, dass ich mit großer Freude bei meinem selbst gewählten Brot und Milchverzicht bleibe  – mir ging es nie so gut wie im Moment.

Das war gestern schon komisch – am Hamburger Hauptbahnhof, bestimmt 12 Imbissstände und Schnellrestaurants – und nichts, aber auch gar nichts, was ich als „gesund“ einstufe, dabei. Unterwegs gibt es nur Nahrungsmittel, die ich gar nicht so bezeichnen würde – und die werden auch schön beworben – klar, denn ein natürliches Bedürfnis nach Zuckerwasser ist erst mal nicht da – erst wenn es mit Lifestyle angereichert wird, klappt es. Gerhard Seyfried hatte mal eine Karikatur gezeichnet in der es hieß: „Sauft literweise Rülpsicola und ihr habt massenhaft Freundinnen“ Tja, und es funktioniert scheinbar. Und die Nahrungsmittelindustrie und die Gesundheitsindustrie freuen sich.

Ich bin schon gespannt, wann der nächste Anti-Paleo-Artikel oder Bericht erscheint – na ja, die PR-Leute wollen ja auch Geld verdienen.

Ich kann nur jedem raten, es selbst auszuprobieren – und wenn’s nix ist! Dann eben weiter wie bisher! Für MICH war es genau das Richtige – ich wünsche Euch, dass Ihr EUREN Ernährungsweg findet!

Nächste Woche kommen noch andere Blutwerte…

Paleo-Geburtstags-Rezepte

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Die Rezepte sind fertig 🙂

  • Apfel Muffins
  • Espresso Torte
  • Rosmarin Nussbrot
  • Kürbissuppe
  • Viel Spaß beim Nachbacken und Nachkochen & Guten Appetit!

    Getränke im Allgemeinen und Alkohol im Besonderen

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    Was die Auswahl an Getränken bei der Steinzeitdiät angeht, kann man wahrlich nicht von großer Vielfalt sprechen. Eigentlich kommt nur Wasser und Kräutertee in Frage. Wobei es bei den Tees schon eine ganz gute Auswahl gibt.
    Dann wird es aber auch schon dünn auf der Getränkekarte.
    Ich habe mich entschieden, Kaffee NICHT von meinem Speiseplan zu streichen – Kaffee ist bestimmt nicht Paleo, macht aber auch nicht dick. Eine Zeit lang hatte ich das Gefühl, der Kaffee beeinflusst meinen Blutdruck negativ – in dieser Zeit habe ich ihn weggelassen.
    Was ich noch von Zeit zu Zeit trinke, z.B. bei Parties und Festivitäten sind verdünnte Direktsäfte. Diese enthalten zwar keinen zusätzlichen Zucker, aber man kann sich ausrechnen, wieviele Früchte man essen müsste, um das gleiche Quantum Zucker zu sich zu nehmen – also nur als Ausnahme ab und zu.

    Alkohol lasse ich gänzlich weg – ich hatte ja schon mal beschrieben, dass mir mittlerweile schon schlecht wird, wenn ich nur daran denke.

    Ich kenne aber einige, die ab und zu Alkohol zu sich nehmen – und es funktioniert dennoch mit Paleo. Wenn die Ausnahme also nicht zur Regel wird, kann man sehr wohl ab und zu etwas alkoholisches zu sich nehmen.

    Same guy – 147 lbs in-between!

    12 Tage hintereinander mit 15 zwei bis drei Stunden Tanzsessions zeigen Wirkung – heute sind es 66,7 kg weniger seit Februar 2013.
    Same guy – 147 lbs in-between! http://goo.gl/SzCd6C

    Andreas-Vorher-Naher

    Beobachtung des Gewichtes – Der Michelangelo Prozess

    Nicht zu streng mit sich sein, Geduld bewahren!

    Bewegung kommt ins Spiel – und macht glücklich

    Hier nun mein erstes langes Video. Es geht um die „Nebenwirkungen“ der Steinzeiternährung – in diesem Fall unendliche Power 🙂

    Der Michelangelo Prozess oder It’s never too late!

    52 Lenze und diverse andere Jahreszeiten liegen nun hinter mir. Gute 17 Monate davon habe ich mit der Paleo-Diet verlebt. Und in diesem Zusammenhang ergaben und ergeben sich dramatische Veränderungen in meinem Körper. Mein Vorher-Nachher-Bild habe ich ja neulich gepostet.

    Ich nenne es den „Michelangelo-Prozess“: Der Schlanke war schon immer in mir, ich habe mich nur vom unnötigen Fett befreit. Frei nach Michelangelo Buonarroti dem dieses Zitat zugeschrieben wird „Die Skulpturen waren schon immer im Stein, ich habe sie nur vom unnötigen Stein befreit.“

    Für mich ist das doch erst mal die gute Botschaft, es ist schon alles da, wo man hin will – zu sich selbst! Und das ist bereits alles an der Frau bzw. am Mann!

    Ich hörte und höre oft: „Das ist eben so in dem Alter“ – „Man kann den Altersprozess nicht aufhalten“ Sicher, ich werde – egal was ich unternehme – keine 23 mehr werden (auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, noch jünger zu sein, was meine Albernheit angeht :)) Aber darum geht es ja eigentlich auch gar nicht. Es geht darum sich gut zu fühlen – und das wird zugegebenermaßen oft mit dem Attribut „jung“ konnotiert.

    Die vermeintlichen Alterserscheinungen sind I.M.H.O. keine Folgen des Alters sondern der jeweiligen Lebensweise. Wenn ich mir Jahrzehnte lang eine Haselnusscreme, die an dieser Stelle nicht genannt werden will, im Übermaß reinziehe, muss ich mich nicht wundern, wenn der Bauch wächst. Auch das ein oder andere leckere Hefchen (Hefeweizenbier) dürfte bei regelmäßiger Applikation sichtbare Folgen hinterlassen – ich habe es extra für Euch getestet, es ist so 🙂

    Die sogenannten Alterserscheinungen sind also präziser die Folgen einer ungesunden Ernährung und/oder Lebensweise. So weit – so schlecht.

    Die gute Nachricht: Frau oder Mann kann jederzeit umkehren!

    Ich war ein sehr starker Raucher, habe damit 1992 aufgehört und habe nun eine solche Powerlunge, dass mal eine Messung wiederholt werden musste, weil die Assistentin dachte, das Gerät spielt verrückt 🙂

    Ich werden hier an anderer Stelle noch von weiteren Wiederherstellungen berichten – heute nehme ich mal den Blutdruck. Der war so bei 140/95 bei 95er Puls, was für Adipositas III eigentlich noch relativ gut ist. Nun bin ich bei 115/72 bei einem 70er Puls – sicher, das liegt nicht nur am Essen sondern auch an der vielen Bewegung, die ich meinem Körper in Form von Tanzen gönne. Ich will nicht weiter mit Werten herumwerfen, aber meine Mutter, die nicht mal so 100%ig konsequent Paleo macht, ist auf bestem Wege ähnliche Werte ohne Medikamente zu erreichen.

    Worauf will ich hinaus?

    Wie sagte schon Churchill: „Sie dürfen niemals, niemals, niemals aufgeben!“ (Never give in — never, never, never, never, in nothing great or small, large or petty, never give in except to convictions of honour and good sense.) Und so dürfen wir auch uns und unseren größten Schatz und unser größtes Geschenk nicht aufgeben – unseren Körper. Und in der Regel ist er nicht zickig und nachtragend – wenn, wenn! man auf ihn hört. Er setzt in der Regel sehr deutliche Zeichen. Wenn man allerdings diese Zeichen ignoriert, wird er lauter – bzw. die jeweiligen Beschwerden werden schlimmer.

    Und eins noch, diese Veränderungsprozesse brauchen Ihre Zeit. Das erfordert viel Geduld, und ich weiß genau wovon ich rede. In der Anfangszeit meines Michelangelo Prozesses purzelten die Pfunde extrem schnell, jetzt ist es eher ein langsamer Konsolidierungsprozess.

    Also allen, die schon angefangen haben, sich zu verändern, drücke ich an dieser Stelle die Daumen, dass sie erreichen, was sich sich gewünscht haben – mit welcher Methode auch immer – bei mir ist es Paleo & Tanzen, ihr müsst für Euch herausfinden, was für Euch das Beste ist.

    Wie? Befragt Euren Körper. Worauf habt ihr Appetit? Entwickelt eine Sensibilität, für das was der Körper wirklich will  –  er will bestimmt nicht 5 Tafeln Schokolade… Mir wird mittlerweile Schlecht, wenn ich daran denke, ein Glas Whiskey zu trinken – auf eine Art auch schade, aber im Ergebnis geht es mir ohne eben dermaßen besser, dass ich getrost auf den vermeintlichen Genuss verzichten kann.

    Und genau das ist der Job – sich von der Kurzfristigen Zucker-Belohung zu dekonditionieren – und die – nicht immer so unmittelbaren – Veränderungen zu genießen – habt Geduld!

    17 Month Paleo-Diet / 17 Monate Steinzeit-Ernährung

    Heute sind es 63,5kg weniger

    Die alten Bilder sind von 2010 und 2012, die anderen von 2014.

    non surgical hair transplant

    re:publica14 – Into the body from Aimee-Sophie Hiltner, ‏@SophieHiltner

    Auf dem #rehealth track auf @staged gab es um 10 Uhr Bewegung – zum Mitmachen.

    rp14-sophie-hilner-3497

    Aimee-Sophie Hiltner erklärte uns erst sehr anschaulich, dass unser Verhalten, unsere täglichen Bewegungen unseren Körper formen. Wenn wir also den ganzen Tag zusammengekauert am Rechner hocken, hat das Auswirkungen auf den gesamten Bewegungsapparat. Die gute Nachricht: man kann das wieder „wegbewegen“, wobei die Muskeln recht schnell drauf reagieren – die Knochen brauchen deutlich länger, sind aber eben doch anpassbar.

    rp14-sophie-hilner-3516

    Und dann endlich ein paar Übungen – und fast alle haben mitgemacht.

    Ja, sogar als Aimee-Sophie fragte, ob noch mehr Inhalte oder mehr Übungen gewünscht werden, entschieden sich alle für Übungen 🙂

    wand

     

    Dann gab es noch die Superman-Haltung, die soll man vor Präsentationen etc. 2 Minuten lang machen, dann fühlt man(n) sich besser und der Testosteronspiegel steigt 🙂

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    Danke für den schönen Vortrag, Aimee-Sophie – ich hoffe, die Präsentation und der erwähnte YouTubeLink finden zu mir 🙂

    Minus 50kg – Tendenz fallend

    Zwischenstand am 22. Juli 2014: Minus 66,7kg…
    Zwischenstand am 12. Mai 2014: Minus 62kg…

    Ende Januar 2013 kam ich frustriert vom Arzt: Mein Blutdruck war recht hoch – das kannte ich bisher nicht, obwohl ich schwer übergewichtig war. Ich hatte mir im Jahr davor jede Menge Dokus und Websites angesehen, in denen es um Steinzeiternährung ging. Mir war klar: ich MUSS was tun!

    Also noch mal nachsehen, wie es geht.

    Erstes Grundprinzip: Alles was Jäger und Sammler gegessen haben ist gut – alles was Ackerbau & Viehzucht hervorgebracht haben NICHT.

    Aber was heißt das?

    • Kein Brot
    • Keine Getreideprodukte
    • Keine Milch
    • Keine Milchprodukte
    • Keine Hülsenfrüchte
    • Keine vorproduzierten Produkte
    • Keinen Zucker
    • Keinen Alkohol
    • Keine Nudeln
    • Keine Kartoffeln
    • Keinen Reis
    • Keine Erdnüsse (weil es eigentlich Erbsen und keine Nüsse sind…)
    • Keine Margarine
    • Keine Pflanzenfette (fast)
    • Keine Sojaprodukte
    • Keine Maisprodukte

    An dieser Stelle kommt oft die Frage: Was kannst Du dann noch essen?
    Sehr viel:

    • Fleisch, am besten von Grasfressern
    • Fisch, am besten aus der Nordsee
    • Olivenöl, Kokosöl
    • Gemüse
    • Obst in Maßen (auf den Zucker achten)
    • nicht raffinierten und gemischten Honig
    • Eier, Eier, Eier 🙂
    • Schokolade ab 80% Kakao-Anteil aufwärts, ebenfalls in Maßen

    Wer es ganz genau wissen will, dem empfehle ich urgeschmack.de, Felix Olschewski beschäftigt sich seit mindesten fünf Jahren mit der Thematik und hat ein umfangreiches Video-Blog, das in der Regel keine Frage offen lässt – wenn doch kann man ihn auch anmailen…

    Zweites Grundprinzip: Ich esse nur, wenn ich Hunger habe!

    Klingt banal, oder? Auf den ersten Blick vielleicht, bei genauerer Betrachtung sieht es aber schon recht anders aus!
    Wann habe ich Hunger? Nun, wenn der Körper mir signalisiert, dass er Nährstoffe haben will – im besten Falle habe ich genau darauf Appetit, was ich an Inhaltsstoffen brauche.
    Und einer der Knackpunkte ist: wenn man die Paleo-Lebensmittel zu sich nimmt, wird man richtig satt. Und das oft über lange Phasen des Tages hinweg.
    Im Umkehrschluss heißt das aber auch: Ich esse extrem unregelmäßig! Wenn ich noch vom letzten Abend satt bin, esse ich nichts zum Frühstück! Ich gebe zu, gesellig ist das nicht gerade, aber ich bin der festen Überzeugung, dass dieses Verhalten ein entscheidender Punkt zum Erfolg ist.
    Ich hatte in dem Jahr einige Situationen, in denen ich doch zu festen Zeiten aß, da ich mich in Gruppen befand und nicht den ganzen Betrieb stören wolle – und schon blieb das Gewicht konstant!
    Und das Prinzip bedeutet auch: Ich esse, wenn ich Hunger habe. Ich lasse es nie zu großem Hunger kommen, damit ich dann nicht völlig ausgehungert Mengen zu mir nehme, die eigentlich viel zu groß sind.

    Und wie sieht das nun ganz praktisch aus?

    Zum Frühstück esse ich oft sechs Eier mit etwas Speck vom Bauern (ja, ja, vom Schwein des Bauern:)) Alternativ auch mal Fisch oder Toos-Brot, was das ist könnt ihr hier nachlesen: http://blog.naurath.de/toos-brot/
    Und es gilt: möglichst viel Abwechslung. Das ist nicht nur interessanter, sondern auch gut für eine ausgewogene Ernährung.
    Bei mir kommt noch dazu, dass ich es sehr genieße, mir meine Speisen selbst zu braten oder zu backen. Ich hätte nicht gedacht, was das für eine große Bedeutung haben kann! Ich find’s toll!

    Das Gewicht kontrollieren – oder nicht?

    Kommt extrem drauf an, was für ein Typ Du bist. Für mich ist es eine Riesenfreude, wenn ich mich mit Leuten verabreden kann und dann sagen kann: „Ach ja, wir haben uns zuletzt vor 10kg gesehen“. Außerdem hilft es mir, mein Verhalten zu beobachten und zu sehen, wann der Köper abnimmt, und wann nicht. Hier solltest du aber vorsichtig sein und nicht voreilige Schlüsse ziehen – es kann so viele Gründe geben, warum die Gewichtsreduktion mal zum Stillstand kommt. Also Geduld mit sich haben und nichts mit der Brechstange erzwingen wollen.
    Ich habe auch festgestellt, dass es öfter zum Stillstand des Gewichtes kommt, weil der Körper offenbar sagt: nun ist es mal gut – habe gerade heute gelernt, dass man das „Set-Point-Theorie“ nennt (http://de.wikipedia.org/wiki/Set-Point-Theorie) Wobei ich denke, es gibt nicht EINEN Set-Point, sondern mehrere.
    Menschen, die sich den Wecker 10min vor- oder nachstellen, um morgens mehr Zeit zu haben, sollten das Gewicht erstmal nicht kontrollieren. Es gibt ja auch andere Indikatoren – z.B. der Bauchumfang – tägliche Messung halte ich für unnötig, aber alle 2 Wochen kann schon was zu merken sein.

    Was passiert mit mir?

    Die Effekte sind mannigfaltig. Das Körpergefühl wurde sehr schnell angenehmer. Auch wenn erst wenige Kilos purzelten, so war doch eine allgemeine Straffung und Festigkeit spürbar. Und dann die Power. Nicht ohne Grund schwören einige Ausdauersportler auf Paleo – ich kann gut verstehen warum.
    Zu Beginn konnte ich nur schwimmen, weil ich für andere Sportarten einfach zu schwer war. Aber dennoch schaffte ich aus dem Stand und ohne Kondition 40 Bahnen à 25m und direkt danach 60 bzw. 80 Bahnen. Nach neun Monaten konnte ich dann mit dem Tanzen anfangen – oder besser ich musste! Diese Ernährung gibt mir so viel Energie, dass sie einfach abgearbeitet werden muss. Natürlich hilft das auch wieder beim Abnehmen. Das Tanzen halte ich für besonders gut, da es dabei viele Tempo- und Intensitätswechsel gibt – wie beim Jagen und Flüchten z.B.
    Und der Geschmack ändert sich. Ich würze recht wenig bis gar nicht – mein Geschmack ist viel differenzierter geworden.
    Außerdem stelle ich fest, das ich immer mehr auch vom Nuss-Brot wegkomme und immer mehr Kaffee weglasse. Das passiert ganz von allein.

    Und was trinke ich?

    Wasser, Wasser und Wasser. Ich trinke es aus der Leitung. Wasser ist ein Thema für sich – es völlig überteuert, in mit Phthalaten verseuchten, Plastikflaschen nach Hause zu schleppen, halte ich für kompletten Unsinn.
    Ferner Kräutertees – am liebsten aus Omas Garten frisch gepflückt.
    Kaffee und Direktsäfte erlaube ich mir auch ab und zu, mehr Kaffee als Säfte. Die enthalten zwar keinen Extrazucker, aber dennoch eben Zucker – also in Maßen, wenn es denn mal sein muss.
    Keinen Alkohol – der fehlt mir ganz und gar nicht – ein Glück. Und ich habe das Gefühl, der Körper sorgt schon für sich selbst und schießt bei Bedarf die Endorphine und sonstige Hormone in die Blutbahn.

    Genug Schlaf

    Ich achte auf genug Schlaf – 7,5 bis 8 Stunden sollten es schon sein.

    Und nun?

    Ich werde weiter nach der Paleo-Diet leben – auch wenn ich mein Zielgewicht erreicht habe. in 346 Tagen habe ich 50kg abgenommen – wenn es bei dem Tempo bleibt, könnte ich im Mai am Ziel sein. Aber nicht vergessen: der Körper ist kein Automat – mal sehen wo die Reise hingeht.